Dienstwagen: Berücksichtigung vorteilsmindernder Aufwendungen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat zur Berücksichtigung der Garagenkosten bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils für die Firmenwagennutzung Stellung genommen.

Streitig war, ob bei Nutzung eines Firmenwagens der geldwerte Vorteil gemindert werden kann. Inzwischen können ja z.B. vom Arbeitnehmer getragene tatsächliche Kosten und auch pauschal ermittelte Aufwendungen den geldwerten Vorteil für die private Pkw-Nutzung durchaus mindern.

Im Streitfall ging es speziell um die Berücksichtigung von Garagenkosten, wenn der Firmenwagen in der privaten Garage des Steuerbürgers untergestellt wird.

Der BFH macht die Berücksichtigung von Voraussetzungen abhängig. Die vom Arbeitnehmer für seine Garage getragene Absetzung für Abnutzung (AfA) kann den geldwerten Vorteil aus der Überlassung eines betrieblichen Arbeitgeber-Fahrzeugs zur außerdienstlichen Nutzung nicht mindern, wenn keine rechtliche Verpflichtung des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber besteht, das Fahrzeug in der Garage unterzustellen (BFH v. 4.7.2023 – VIII R 29/20).

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bei einer entsprechenden arbeitsvertraglichen Vereinbarung, den Firmenwagen in der Garage des Arbeitnehmers unterzustellen, der geldwerte Vorteil gemindert werden kann.

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