Neue Möglichkeit zur vorübergehenden Beschäftigung von ausländischem Personal

Zum 1. März 2024 tritt die sogenannte kurzzeitige kontingentierte Beschäftigung in Kraft. Diese Regelung ergänzt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und ermöglicht es Arbeitgebern, in Spitzenzeiten ausländische Arbeitskräfte befristet einzustellen.

Ab März gilt eine neue Regelung, wonach Unternehmen Arbeitskräfte aus dem Ausland unter erleichterten Bedingungen vorübergehend einstellen können. Damit bekommen Arbeitgeber die Möglichkeit, personelle Engpässe in Spitzenzeiten, etwa in der Gastronomie oder an Flughäfen, mit ausländischen Arbeitnehmern abzudecken. Dabei ist eine kurzzeitige Beschäftigung von bis zu acht Monaten möglich. Die Einstellung kann unabhängig von der Qualifikation erfolgen. Eine Berufsausbildung oder ein Studium sind nicht erforderlich. Voraussetzung ist, dass die Person mindestens 30 Stunden pro Woche beschäftigt wird. Zudem muss der Arbeitgeber tarifgebunden sein, die Vergütung muss zu den geltenden tariflichen Bestimmungen erfolgen und der Arbeitgeber muss die anfallenden Reisekosten übernehmen.

Zum Ablauf: Die Unternehmen selbst sollen die Arbeitskräfte anwerben. Im Anschluss prüft die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Voraussetzungen für die Beschäftigung und erteilt, sofern diese erfüllt sind, die Zustimmung bzw. eine Arbeitserlaubnis. „Die neue kurzzeitige Beschäftigung eröffnet Arbeitgebern, etwa mit Saisongeschäft, eine gute Möglichkeit, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, sozialversicherungspflichtig und nach Tarif einzustellen. Das kann in Spitzenzeiten helfen, wenn es nicht möglich ist, ausreichend inländisches Potential zu erschließen“ sagt Vanessa Ahuja, BA-Vorständin für das internationale Geschäft. Für das Jahr 2024 hat die Arbeitsagentur ein Kontingent in Höhe von 25.000 Zustimmungen festgelegt. Davon ausgenommen sind Erntehelfer in der Landwirtschaft. Deren Beschäftigung fällt nicht in das festgelegte Kontingent.

Sachgeschenke an Arbeitnehmer und Geschäftsfreunde können pauschal mit 30 Prozent vom Zuwendenden versteuert werden. Der BFH hat sich mit der Frage...

Arbeitgebergeförderte Präventions- und betriebliche Gesundheitsförderungsleistungen können ggf. steuerfrei bleiben. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich...

Die für Beschäftigung und Soziales zuständigen Ministerinnen und Minister der EU haben eine neue Richtlinie (7212/24) zur sogenannten Plattformarbeit...

Bei einem Wechsel von Teilzeit zu Vollzeit muss nicht nur das Grundgehalt, sondern auch eine vom Arbeitgeber gewährte Leistungszulage entsprechend...

Arbeitnehmerinnen werden gegenüber ihren männlichen Kollegen nicht nur beim Grundgehalt, sondern auch bei Bonuszahlungen benachteiligt. Das zeigt eine...

Homeoffice ist in Deutschland fest verankert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Umfrage des ifo Instituts. Demnach arbeitete im Februar 2024 rund...

weitere News